Pressemeldungen

Donnerstag, 18. Januar 2018

Unglaubwürdig

CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Müller zeigt sich erstaunt über die öffentliche Reaktion der drei SPD-Landtagsabgeordneten auf die Stellungnahme des Innenministeriums. „Ausgerechnet die SPD-Vertreter, die mit der von ihnen in der letzten Wahlperiode geführten Landesregierung eigentlich dafür verantwortlich zeichnen, dass überhaupt eine Forensik nach Wuppertal kommt, zeigen sich hier geradezu arglos und verwundert. Die Diskussion um die Forensik haben uns die SPD und ihr damaliger Koalitionspartner doch eigentlich erst eingebrockt.“ Nach Ansicht des CDU-Politikers sind die aktuellen Verlautbarungen allein darauf angelegt, die Wähler hinters Licht zu führen und in weiteren Stadtteilen aufzubringen. „Hier präsentieren sich die Täter als Opfer! Das ist unglaubwürdig.“

Müller weiter wörtlich: „Niemand wünscht sich ernsthaft eine Forensik an irgendeiner Stelle dieser Stadt, nachdem Wuppertal mit den Justizvollzugsanstalten am Simonshöfchen und in Ronsdorf eigentlich sein Soll bereits mehr als übererfüllt hat. Aber das Thema ist viel zu wichtig, als sich vor Ort in Parteiengezänk zu ergehen.“ Der CDU-Fraktionsvorsitzende rät vielmehr dazu, erst einmal den Abschluss der Untersuchungen des Innenministers abzuwarten und sich dann gemeinsam im Interesse der Stadt gegenüber dem Land zu positionieren. „Die künstliche Aufregung von diesen Landtagsabgeordneten bringt uns aktuell nicht einen Schritt weiter und schadet den Wuppertaler Interessen.“

Michael Müller

Michael Müller


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