Pressemeldungen

Donnerstag, 6. Februar 2020

Stellungnahme der Bahn zur Streckensperrung

Kommunikationsmängel?

Kommunikationsmängel? – Stellungnahme
der Bahn zur Streckensperrung

Nachdem CDU-Fraktionsvorsitzender Ludger Kineke
in einem Schreiben an den Konzernbevollmächtigten
der Deutschen Bahn AG für das Land
NRW die scheinbar sehr kurzfristig mit einem Vorlauf
von nur elf Tagen erfolgte Information zur Sperrung
des Bahnverkehrs in Wuppertal am vergangenen
Wochenende kritisiert hatte, gibt es jetzt eine ausführliche
Antwort der Bahn. Kineke hatte in seinem
Schreiben im Interesse einer guten Kommunikation
zwischen Stadt und den Dienststellen der Bahn hier
eine frühzeitige Information erwartet. Kritisch äußerte
sich zunächst auch der Vorsitzende Hans-Jörg
Herhausen in seiner Funktion als verkehrspolitischer
Sprecher der CDU-Fraktion, der hier erhebliche
Kommunikationsmängel gesehen hatte. „Die Sperrung
am vergangenen Wochenende hat viele Bahnkunden
völlig unerwartet getroffen“, so Hans-Jörg
Herhausen wörtlich.
In ihrem Antwortschreiben an die Wuppertaler CDUFraktion
bekräftigt die Bahn, dass sie stets versucht,
ihre Kunden so früh wie möglich über anstehende
Baumaßnahmen zu informieren. Dies könne bei größeren,
sehr langandauernden Baumaßnahmen mit
erheblichen Auswirkungen auf das gesamte Streckennetz,
bei denen in der Regel auch eine Einplanung
in den Jahresfahrplan erforderlich sei, bereits
sehr frühzeitig erfolgen. Bei kleineren Maßnahmen,
die irgendwann im Laufe eines Jahres erfolgen, –
und dazu gehören die Bahnsteig- und Oberleitungsarbeiten
in Wuppertal am vergangenen Wochenende
– können die notwendigen Fahrplananpassungen
und Abstimmungen nach Auskunft der Bahn immer
erst relativ kurzfristig vorgenommen werden. In
diesem Zusammenhang werde auch immer versucht,
möglichst viele kleinere Baumaßnahmen zeitlich
und örtlich zu bündeln, um die Auswirkungen auf
die Kunden und den Betrieb möglichst gering zu halten.
Im vorliegenden Fall – darauf macht die Bahn in ihrem
Schreiben an den CDU-Fraktionsvorsitzenden
aufmerksam – sei eine erste Vorankündigung zunächst
für den Fern- und dann für den Nahverkehr
aber immerhin bereits im Dezember erfolgt. Dann
am 6. Januar 2020 erfolgte eine Mitteilung über den
Newsletter der DB Regio NRW, und nur einen Tag
später seien die geänderten Fahrpläne online gestellt
worden und in den Buchungssystemen abrufbar
gewesen. In der Information an die Presse vom
20. Januar 2020 erfolgte dann eine ausführliche Darstellung
aller betrieblichen Auswirkungen und Ersatzmaßnahmen
für die Kunden. „Die u.a. bereits im
Dezember des vergangenen Jahres erfolgten Vorankündigungen
der Bahn hat man in der Stadtverwaltung
offensichtlich so nicht wahrgenommen“, stellt
Ludger Kineke fest.
Positiv nimmt die Bahn in Ihrem Schreiben zu einem
weiteren von der CDU angesprochenen Punkt Stellung.
Dabei geht es um die Erneuerung der Fahrgastinformationsanlage.
Die DB Station&Service als
Bahnhofsbetreiber gibt bekannt, dass die neue Anzeigentafel
mit modernem Design und neuer Technik
bis zum Ende des zweiten Quartals 2020 installiert
sein soll.

Stellungnahme der Bahn zur Streckensperrung

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